Mannschaften: U14 - 1

Die Rhöndorfer Drachen mühsam gezähmt

05.03.2013:Am vergangenen Sonntag war das Team des Rhöndorfer TV, die Dragons Gast im Everhard-Dome. Das Team des RTV hat nach einer sehr guten Hinrunde bislang in der Rückrunde ein wenig an Fahrt verloren. Wir wollten uns jedoch von den letzten Ergebnissen nicht blenden lassen, wissen wir doch, dass dort einige individuell sehr starke Spieler agieren. Wir begannen daher konzentriert, aber leider auch gedanklich etwas langsam in der Defense, was Rhöndorf sofort mit einer 5:0 Führung bestrafte. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels kamen wir dann besser in Tritt und gewannen letztlich mit 22: 14, wobei uns die beiden Dragons-Topscorer mit guter individueller Leistung immer wieder Nadelstiche versetzten, da unsere Hilfe im Spiel 1:1 zu spät kam. Das setzte sich im zweiten Viertel fort, welches wir mit 25:19 für uns entscheiden konnten. Das dritte Viertel ging dann mit 20:16 an uns, zeigte aber auch, was an diesem Tag anders als sonst lief. Selten haben wir nach drei Vierteln bislang 67 Punkte erzielt, aber ebenso selten gestatten wir bis dahin dem gegnerischen Team knapp 50 Punkte. Daher war sich das Team mit Coach Theo Markert (Coach Jens Müller war mit der U18 im Einsatz) einig, dass es nun an der Zeit wäre endlich Defense zu spielen und das Ziel wurde ausgegeben, den Drachen nicht mehr als 60 Punkte in diesem Spiel zu gestatten. Gegen langsam ermüdende Dragons gelangen uns nun viele Ballgewinne im Halbfeld, die wir recht sicher verwerten konnten. Die Korbaktionen der Drachen wurden nun deutlich erschwert und endlich die Defensivrebounds eingesammelt. So konnten wir letztlich unser Ziel erreichen und das Spiel mit 89:59 gegen einen nie aufgebenden Gegner gewinnen.
Louis Vogt sei an dieser Stelle erwähnt, der in dieser Partie acht sehr sehenswerte Punkte erzielte und selbstverständlich die Youngsters Jannis Kück mit neun und Moritz Finke mit 10 Punkten. Ein großes Lob geht aber an Bruno König, der aufgrund der für ihn ungewohnten Belastung eines Ganztageslehrgangs beim WBV körperlich und mental ausgelaugt schien, aber nach individueller Ansprache durch den Coach im letzten Viertel noch einmal alle Kräfte mobilisierte und in dieser Phase acht seiner 12 Punkte erzielte und auch zahlreiche Rebounds einsammelte. Ein Dank geht auch an Leon Manthey und Niels Wenge, die uns in dieser Partie personell verstärkten.

 

Für den BBV spielten: Nico Wendland (6 Punkte), Leon Manthey, Merlin Spitz (6), Sebastian Pritz (25), Moritz Finke (10), Louis Vogt (8), Sebastian Olbrück (9), Jannis Kück (9), Niels Wenge, Bruno König (12) und Julian Litera (8). Gute Besserung wünschen wir Justin Pelplinski und Merlin Keldenich.




Bericht: Peter Pritz


Ausgeglichene Teamleistung führt zum Sieg

25.02.2013: Die Vorzeichen für das Spiel gegen Gastgeber aus Meckenheim waren nicht positiv. Neben dem Fehlen von Sebastian P., der wie Marc Klesper vom Gastgeber bei einer Kadermaßnahme war, fielen gleich mehrere Spieler der Grippewelle zum Opfer. So trat das Team mit lediglich acht Spielern an, viele der Teilnehmer fanden sich in ungewohnten Rollen wieder. Aber weder das verschneite, kalte Wetter, noch die zeitliche Verzögerung des bereits örtlich verlegten Spiels konnten der positiven Grundstimmung im Team einen Abbruch tun. Das Ziel war klar – gewinnen. Von Spielbeginn waren die Spieler daher bemüht dem Spiel sowohl im Angriff, wie auch in der Verteidigung Struktur zu geben. Es gelang größtenteils die Stärken auszuspielen, so dass es in der vierten Minute 12:5 stand.

Daraufhin folgte eine unkonzentrierte Phase, die die kampfstarken Meckenheimer nutzten aufzuschließen und auszugleichen. Das erste Viertel endete mit einer vier Punktedifferenz 18:14 für den BBV. Im zweiten Viertel wurden die Bemühungen in der Verteidigung erfolgreich intensiviert. Es wurden weniger Würfe zugelassen und der Druck auf den Ballführer erhöht. Immer wieder schlichen sich allerdings Unaufmerksamkeiten im Angriff ein. Dennoch war das zweite Viertel der Grundstein für den Erfolg. In die Kabine ging es mit einer 35:18 Führung. Nach einer Halbzeit konnte diese nicht nur verwaltet, sondern ausgebaut werden. Immer wieder gelang es sich durch kluges Zusammenspiel Chancen zu erarbeiten. So konnten die BBVler von der zweiten Minuten des dritten Viertels einen 11 zu 0 Lauf hinlegen. Eine ähnliche Situation im vierten Viertel, indem ein 14 zu 3 Lauf gelang. Alle Viertel konnten die Spieler des BBV für sich entscheiden. Die Meckenheimer Spieler gaben aber nie auf und kämpften um jeden Rebound, jeden „Loose-Ball“. Nach der Schlusssirene konnte die Mannschaft des BBV 70 Punkte für sich verzeichnen. Dem Gastgeber gelangen 40 Punkte. Der Schlüssel zum Erfolg dieses Spiels lag in der geschlossenen Mannschaftsleistung. Diese zeigt sich insbesondere darin, dass kein Spieler ohne Punkte blieb. Gleich vier Spieler “scorten“ sogar zweistellig.

 

Gegen Bonn-Meckenheim spielten für den BBV: Nico (11), Merlin S. (4), Moritz (11), Sebastian (18), Justin (4), Merlin K. (8), Bruno (11) und Julian (3)




Bericht: Jens Müller


 „…zum Sieg gezittert!"

18.02.2013:  Das war wahrlich nichts für schwache Nerven. War schon das Hinspiel in der traditionellen Sporthalle Altenhagen ein echter Krimi, so war die Rückrundenbegegnung im heimischen Everhard-Dome an Spannung kaum noch zu überbieten. Fast schon traditionell begann unser Spiel mit einer Abschlussschwäche am Korb. Immer wieder erspielten wir uns gute Möglichkeiten direkt am Brett, konnten diese aber nicht verwerten. Kein Wunder, dass Hagen im ersten Viertel, nach anfänglichem Gleichstand, zwischenzeitlich wegziehen konnte. Jedoch brachte uns Sebastian Olbrück mit einer Energieleistung und 6 Punkten in zwei Minuten wieder zurück ins Spiel und wir konnten mit 19:15 das erste Viertel für uns entscheiden. Coach Jens Müller mußte bereits in der 11. Minute Sebastian Pritz nach dessen 3. Foul auf die Bank beordern. Jedoch wurde Sebastian hervorragend durch Merlin Spitz ersetzt, der das Spiel des BBV-Teams organisierte und gemeinsam mit Moritz Finke das Scoring in diesem Viertel übernahm. Eindrucksvoller Schlußpunkt vor der Halbzeit war der wohl schönste Korb des Spiels, ein Spinmove von Louis Vogt. Beide Mannschaften waren sicherlich gleichwertig, doch gelang es unseren Jungs damit den Vorsprung auf neun Punke zur Halbzeit (38:29) auszubauen.
Die Hagener blieben auch in der zweiten Halbzeit gefährlich. Merlin Spitz gelang es zwar zunächst mit einem „Dreipunktspiel“ den Vorsprung auf 12 Punkte auszubauen, doch das TSV-Team hielt dagegen. In der 27. Minute hatten die Hagener ihren Rückstand auf 5 Punkte reduzieren können. Wichtig waren in dieser Phase 6 Punkte in Folge von Bruno König, der damit den Abstand nach dem 3. Viertel zumindest bei 6 Punkten hielt. Im letzten Viertel legten dann die Hagener los. Wir agierten unglücklich in der Defense und die Hagener konnten mit sehr druckvollem Spiel sich bis zur 37. Minute den Ausgleich erarbeiten. Wichtig in dieser Phase war die Zusammenarbeit von Sebastian Pritz, der mittlerweile mit 4 Fouls belastet in der zweiten Halbzeit kaum gespielt hatte, und Merlin Spitz, dessen Schnelligkeit und Kampfstärke die Hagener zu Fouls zwang und damit deren Rhythmus brach. Nach dem erneuten Ausgleich in der 39. Minute waren es die Freiwürfe in dieser Phase, die uns den Erfolg brachten.
Uns bleibt am Ende des Spiels nun die wichtige Erkenntnis, dass wir auch enge Partien gegen gleichwertige Gegner gewinnen können. Allerdings gilt unser Respekt dem Hagener Team, das sich im Saisonverlauf spielerisch weiter steigern konnte und uns, obwohl personell offensichtlich nicht ganz vollständig, alles abverlangt hat.  

Für den BBV spielten: Nico Wendland (4 Punkte), Merlin Spitz (12), Sebastian Pritz (10), Moritz Finke (8), Louis Vogt (2), Jannis Kück (dnp), Sebastian Olbrück (6), Justin Pelplinski (6), Merlin Keldenich (2),  Bruno König (8) und Julian Litera (5). Gute Besserung und ein großes Dankeschön  an Jannis Kück, der sich trotz Erkältung für „Notfälle“ auf die Bank gesetzt hat, aber von Coach Jens Müller geschont wurde.


Bericht: Peter Pritz


Spitzenspiel gegen clevere Löwen verloren

02.02.2013:  Vor dem Spiel war die Ausgangssituation klar. Durch den Sieg in Paderborn hatten wir den zweiten Tabellenplatz inne, den wir allerdings nur verteidigen könnten, wenn wir das Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Hertener Löwen gewinnen würden. Coach Jens Müller hatte das Team wieder punktgenau auf die Spielweise der Hertener eingestellt, aber leider fielen bei uns krankheitsbedingt Louis Vogt, Julian Litera und Merlin Spitz aus. Sebastian Pritz konnte aufgrund einer starken Erkältung unter der Woche nicht trainieren, war aber beim Spiel dabei. Aber auch bei den Hertenern fehlten mit Florian Fischer und Lutz Walhöfer wichtige Eckpfeiler der ersten Fünf.
Das hinderte beide Teams aber nicht daran von Beginn an mit großer Intensität zu Werke zu gehen. Bis zur 6. Minute leisteten wir uns wieder die schon fast traditionelle Abschlußschwäche im ersten Viertel und ließen Herten auf 10:2 enteilen. Dann platzte auch bei uns der offensive Knoten und das erste Viertel endete letztlich mit 12:10 für die Hertener. Die hohe Intensität in der Defense setzte sich im zweiten Viertel fort, einfache Punkte waren auf beiden Seiten Mangelware. Wir konnten das zweite Viertel zwar mit 12:11 für uns entscheiden, die Löwen führten zu Halbzeit aber mit 23:22. 
Die Halbzeitansprache von Coach Jens Müller, der von Johannes Trawinski unterstützt wurde, zeigte Wirkung. Es gelang unserem Team sich eine Führung zu erarbeiten (36: 28, 28. Min.), aber Herten konnte geschickt kontern und das Viertel mit 15:15 ausgeglichen gestalten. Unsere Jungs waren sich sicher, dass heute etwas gegen Herten möglich ist und zeigten dies mit guten Einzelleistungen zu Beginn des letzten Viertels. Leider konnten wir unser Teamplay nicht mehr erfolgreich umsetzen und Herten nutzte dies abgebrüht und geschickt aus. Ab der 35. Minute spielten die Löwen äußerst clever die Uhr herunter und konnten trotzdem immer wieder von außen scoren. Wir verloren in dieser Phase schlichtweg die Nerven und wollten zu schnell zu viel. Chapeau, in dieser Phase zeigte sich vor allem die Klasse und Erfahrenheit des Hertener Spiels. So konnten die Löwen letztlich das letzte Viertel mit 23:11 und damit das Spiel mit 61:48 für sich entscheiden.
Unser Glückwunsch geht aufgrund der guten Leistung, insbesondere die Quote von außen war wirklich bemerkenswert, an die Hertener Löwen, unser Respekt gehört aber unseren Jungs, die alles gegeben haben.
Leider ist die Durchschrift des Spielberichtsbogens nicht lesbar (Rosa klappt halt besser als gelb  ;-)), daher gibt es heute keine Punkteverteilung.
Gegen die Hertener Löwen spielten für den BBV:  Nico, Görkem, Leon, Sebastian P., Moritz, Jannis, Justin, Merlin K., Bruno und Sebastian O.


Bericht: Peter Pritz


Derbysieg geht an den BBV

21.01.2013:  Spiele gegen die Teams der SG Köln 99ers sind immer ein besonderes Ereignis. Coaches und Spieler kennen sich zumeist schon seit Jahren, manchmal besuchen die Jungs gar die gleiche Schule und jeder möchte dem anderen zeigen, was er kann. Kein Wunder, dass daraus zumeist spannende und intensive Spiele entstehen, die nicht immer unbedingt einen Basketball-Schönheitspreis verdient haben.

Bei uns ging es leider schon vor dem Spiel „suboptimal“ los. Coach Jens Müller ist kurzfristig erkrankt (Gute Besserung, Jens!) und so übernahmen Theo Markert und Johannes Trawinski kurzentschlossen das Coaching. Leider starteten wir ähnlich wie in der Vorwoche gegen Bonn. Wir erspielten in den ersten Minuten reihenweise gute Chancen, die wir jedoch fahrlässig liegen ließen. Den 99ers ging es aber zunächst nicht besser. Als wir ab der 9 Minute jedoch auch die Defense völlig einstellten gelangen den Gästen binnen 2 Minuten noch 9 Punkte zur 16:12 Führung nach dem ersten Viertel. Erst ab der 15. Minute der ersten Halbzeit, die 99ers hatten den Vorsprung mittlerweile auf 9 Punkte ausgebaut, gelang es uns unser Spiel aufzubauen. Mit einer Energieleistung gelang uns ein 18:1 Lauf bis zur Halbzeitpause. Stark in dieser Phase war Sebastian P., dem in diesen 5 Minuten 10 seiner insgesamt 22 Punkte gelangen und der mit klugen Pässen seine Mitspieler in Szene setzen konnte. Uns war aber klar, dass die 10 Punkte-Führung (38:28) gegen das kämpferisch starke Team der Gäste noch keine Vorentscheidung war.

So kamen wir mit dem festen Willen unsere Defense zu intensivieren aus der Kabine und konnten den Vorsprung im dritten Viertel auf 58:39 ausbauen. Im letzten Viertel, mittlerweile war auf beiden Seiten viel gewechselt worden, ging dann ein wenig die Ordnung verloren. So ging dieser Spielabschnitt mit 11:9 an die Gäste und das stets faire Spiel endete mit 67:50 für den BBV Köln-Nordwest.

Gegen die 99ers spielten für den BBV:  Nico (6 Punkte), Görkem, Merlin S. (4), Sebastian P. (22), Louis,  Sebastian O. (7), Moritz (10), Merlin K. (5), Bruno (8) und Julian (5). Justin konnte verletzungsbedingt leider wiederum nur zuschauen, unterstützte sein Team aber von der Bank.


Bericht: Peter Pritz


Arbeitssieg bei den Telekom Baskets Bonn

13.01.2013:  Die Vorzeichen waren nicht wirklich positiv. Sonntagmorgen um 10.00 im ABZ in Bonn, Justin verletzt, die 2000er am Vortag auf WBV-Lehrgang – Entschuldigungen gab es schon im Vorfeld genug. Aber so begannen wir nicht das Spiel. Druckvoll und mit guter Defense gelangen uns einige Ballgewinne, nur die „leichten“ Korbleger wollten Ihr Ziel nicht finden. So vergaben wir mindestens 10 Punkte leichtfertig im ersten Viertel und auf der Seite von Bonn hielt Mikel alleine eindrucksvoll dagegen, als ihm 8 von 9 Bonner Punkten zum Viertelergebnis von 13:9 für den BBV gelangen. Im zweiten Viertel gelangen uns nun zwar die Körbe, aber unsere Defense war nicht mehr so druckvoll. Wir konnten uns in dieser Phase auf maximal 5 Punkte Differenz absetzen, aber Bonn gelang es immer wieder auszugleichen. Mit der Pausensirene kamen wir zum 35:33 Halbzeitstand.
Die Halbzeitpause nutzte Coach Jens um das Team neu einzustellen. Wie verwandelt kamen die Jungs aus der Kabine, agierten druckvoller und konnten in dieser Phase den Vorsprung endlich ein wenig ausbauen. Das Viertel endete 23:16 für den BBV und so konnten wir mit einer 9-Punkte Führung in den letzten Spielabschnitt gehen. Da beide Coaches zwischenzeitlich häufiger die Formation wechselten, gab es ein munteres Schlußviertel zum Endstand von 74:66 für den BBV.
Festhalten müssen wir, dass wir gegen ein gutes Bonner Team (eindrucksvoll vor allem Sam, der ab dem 2. Viertel 30 Punkte erzielte und eine enorme Präsenz an beiden Brettern zeigte) weit von der Leistung gegen Paderborn entfernt waren. So wartet auf Coach Jens und sein Team eine Menge Arbeit in der kommenden Woche, um gut vorbereitet ins Lokalderby gegen die 99ers zu gehen. Ein Sonderlob hat sich auf jeden Fall Bruno verdient, der nun nach zwei schwächeren Spielen wieder zu alter Form zurückgefunden hat und sicherlich auch Nico, der enorm intensiv verteidigt hat und dabei bei einer „loose-ball“-Situation und beim Annehmen eines Offensivfouls wirklich hart einstecken musste. 

Gegen Bonn spielten für den BBV:  Nico, Nils, Merlin S. (7 Punkte), Sebastian P. (19), Görkem (3), Louis (2), Jannis, Sebastian O. (7), Moritz (5), Merlin K. (6), Bruno (18) und Julian (7). Justin konnte verletzungsbedingt leider nur zuschauen, feuerte sein Team aber von der Bank an.


Bericht: Peter Pritz


Defenseschlacht in Paderborn

22.12.2012:  Für das vorgezogene Rückspiel gegen die Finke Baskets Paderborn hatten wir uns vorgenommen, uns besser zu präsentieren als im katastrophalen Hinspiel. Mittlerweile haben wir unsere Defense stabilisiert, aber es war noch zu prüfen, ob diese auch gegen eine so offensivstarke Mannschaft wie Paderborn Stand halten würde. Coach Jens Müller hatte das Team daher in der Woche vor diesem Spiel noch einmal explizit auf diesen Gegner eingestellt. Überrascht waren wir in Paderborn zu erfahren, dass zwei Spieler verletzt und der Trainer aufgrund eines Krankenhausaufenthalts verhindert war. Da wir aber die gute Moral des Gastgebers kennen, dachten wir sofort an das Beispiel des angeschlagenen Boxers, der nach Treffern umso besser kämpft. An dieser Stelle möchten wir jedoch nicht versäumen, den Verletzten gute Besserung zu wünschen.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass sich von Beginn an ein äußerst intensives Basketballspiel entwickelte. Das erste Viertel verlief ausgeglichen und sah am Ende die  Paderborner mit 15:13 vorne. Im zweiten Abschnitt gelang es uns, unsere Defensive weiter zu steigern. Die Paderborner wurden zu schwierigen Würfen gezwungen und uns gelangen zahlreiche Ballgewinne, die wir clever in schnelle Punkte umsetzen konnten. Daher gewannen wir das zweite Viertel deutlich mit 20:9 und führten somit zur Halbzeit mit 33:24.

Im dritten Viertel ging es ähnlich weiter und wir konnten unseren Vorsprung auf maximal 17 Punkte ausbauen. Per Dreier verkürzten die Baskets aber mit dem Viertelende auf 46:32. Das letzte Viertel gehörte dann den Paderbornern. Offensiv wollten wir zu viel zu schnell. Falsche Entscheidungen führten zu Fehlpässen und schwierigen Würfen und auch defensiv fehlte uns jetzt die bisherige Intensität. Paderborn nutzte diese Phase routiniert aus und konnte den Rückstand bis auf 5 Punkte verkürzen. Letztlich kam zum Ende des letzten Viertels dann doch wieder unsere Verteidigungsqualität zum Vorschein und wir konnten das Spiel mit 54:47 für uns entscheiden.

Unser Ziel, auch gegen die Paderborner zu zeigen, dass wir uns im Verlauf der Saison gesteigert haben, hatten wir erreicht. Mehr noch, wir haben einen erhofften, aber nicht unbedingt erwarteten Sieg, gegen ein gutes und niemals aufgebendes Paderborner Team erzielt. Entsprechend entspannt gestaltete sich die anschließende Rückreise nach Köln.

Für den BBV spielten:
Nico (2 Punkte), Deniz, Merlin S. (2), Sebastian P.  (17), Moritz (4), Louis, Jannis, Sebastian O. (10), Justin (15), Merlin K., Bruno und Julian (4). Auf den langen Weg nach Paderborn machten sich auch Görkem und Nick, die leider verletzt sind.


Bericht: Peter Pritz


Hinrunde mit Sieg in Leverkusen abgeschlossen

19.12.2012:  Die Hinrunde endete am 9.12.2012 mit einem erfolgreichen Ausflug ins winterliche Leverkusen. Es würde jedoch gegen das Team des TSV Bayer kein Winterspaziergang werden, dass wussten wir bereits vorher. Leverkusen hat ein ausgeglichenes Team, welches vor allem aus kleinen schnellen Guards und großen Innenspielern, die auch aus der Mitteldistanz punkten können, besteht. Dementsprechende hatte Coach Jens Müller unser Team unter der Woche vorbereitet. Leider fehlten in Leverkusen neben den immer noch verletzten Merlin K. und Nick auch Bruno und Deniz aufgrund von Terminkollisionen. Allerdings gab gegen Leverkusen Sebastian O. sein Debüt im BBV-Dress.
Das erste Viertel begann ausgeglichen. Wir konnten in Führung gehen, die von den Leverkusenern wieder egalisiert wurde. So ging es weiter, bis wir uns zum Ende des ersten Viertels mit einigen guten Fast-Breaks zum 20: 11 Viertelergebnis etwas absetzen konnten. Im zweiten Viertel dann ein ähnlicher Verlauf. Nach zunächst ausgeglichenem Beginn konnten wir die Intensität in der Defense erhöhen und die Ballgewinne in einfache Punkte umsetzen. So gingen wir mit einer 40:20 Führung in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit, beide Coaches hatten bereits munter gewechselt, ging es ausgeglichen weiter. Das dritte Viertel endete so leistungsgerecht mit 21:20 für den BBV. Im letzten Viertel, den Leverkusenern merkte man ein wenig die Frustration darüber an, trotz großen Einsatzes den Abstand nicht verkürzen zu können, gelangen es uns ab der 35. Minute noch einmal einige gute Fastbreaks. So endete das Spiel mit 80:51 für unser Team.
Überzeugend in seinem ersten Spiel für den BBV zeigte sich Sebastian O., da ihm neben 7 Punkten auch zahlreiche Rebounds gelangen und seine Präsenz in der Defense einige einfache Punkte der Leverkusener an unserem Brett verhinderten.

Für den BBV spielten:
Nico (2 Punkte), Merlin S. (6), Sebastian P. (18), Moritz (6), Louis, Jannis (6), Görkem (3), Justin (17), Sebastian O. (7) und Julian (15). Nick, der leider immer noch verletzt ist, war wieder als Unterstützung auf der Bank dabei.

Bericht: Jens Müller


Guten Basketball gegen Boele-Kabel gezeigt

19.12.2012:  Das erste Adventwochenende bescherte uns das Team von Basketball Boele-Kabel. Mit diesem Hagener Verein, dessen Schwerpunkt ebenso wie bei uns Jugendförderung ist, haben wir uns schon häufig spannende Duelle geliefert. Daher galt es für unser Team und Coach Jens Müller sich nicht von der gegenwärtigen Tabellensituation der Hagener irritieren zu lassen. Wir wissen aus eigener Erfahrung der vergangenen Spielzeit zu gut, wie es ist mit vielen Spielern des jüngeren Jahrgangs und den damit verbundenen Längennachteilen in dieser Liga bestehen zu müssen, wissen aber ebenso, dass die Hagener Teams guten Basketball spielen.
So entwickelte sich von Beginn an ein munteres Spiel hüben wie drüben und das erste Viertel endete nahezu ausgeglichen mit 19:17 für den BBV. Im zweiten Viertel dann zunächst ein identisches Bild, denn erst ab der 16. Minute gelang es uns, uns deutlich von den Gästen abzusetzen. Ein Zwischensprint von 12:3 Punkten bescherte uns dann eine 41: 29 Halbzeitführung.
Mit großer Konzentration kamen wir dann aus der Halbzeitpause zurück. Große Laufbereitschaft in der Defense ließ uns immer wieder zu Ballgewinnen im Halbfeld kommen, die wir konsequent zu schnellen Punkten nutzten. Darüber hinaus gelang es uns gut den Spielern von Boele-Kabel den Weg zu unserem Korb zu versperren. BBK wußte darauf zwar mit insgesamt 3 „Dreiern“ in dieser Spielphase zu antworten, letztlich ging das dritte Viertel aber doch deutlich mit 30:13 an uns. Das letzte Viertel verlief dann wieder ausgeglichener (16:13) zum Endstand von 87: 55.
Das Spiel war sicherlich wieder ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Guter Mannschaftsbasketball, mit einem Erfolg an dem jeder Spieler seinen Anteil hatte – kurzum die vielzitierte geschlossene Teamleistung. Vier Spieler, die an diesem Tag besonders auf sich aufmerksam gemacht haben, sollten aber nicht unerwähnt bleiben. Nico, der 13 Punkte zum Erfolg beisteuerte und insgesamt drei Mal sehr cool gegen die ablaufende Shotclock von außen einnetzte. Louis, der mit viel Spielwitz agierte, die Ideen des Coaches perfekt umgesetzt hat und selbst auch noch 6 Punkte erzielte. Görkem und Deniz, die in kämpferischer Hinsicht absolute Vorbilder sind und deren Rebounds und Ballgewinne der Mannschaft sehr helfen.

Für den BBV spielten:
Nico (13 Punkte), Deniz, Merlin S. (6), Sebastian (21), Moritz, Louis (6), Jannis (2), Görkem, Justin (23), Bruno (5) und Julian (11). Nick, dessen Verletzung noch nicht komplett ausgeheilt ist, unterstützte sein Team, ebenso wie Merlin K., von der Bank.

Bericht: Jens Müller


In kleiner Besetzung beim Rhöndorfer TV gewonnen

19.12.2012:  Bei typischem Novemberwetter ging es am Sonntag, 18.11.2012, zum Rhöndorfer TV. Merlin K. und Nick,
noch verletzt, Louis und Nicko auf Konfi-Fahrt, aber Sebastian wieder dabei – so sah es in diesem Spiel aus. Mit 9 einsatzfähigen Spielern ging es so gegen Rhöndorf, die bereits am Freitag im Nachholspiel gegen Herten, trotz Niederlage, sich achtbar aus der Affäre gezogen hatten. Vorgewarnt von diesem Resultat und den guten Ergebnissen der Rhöndorfer in der bisherigen Saison, wussten wir, dass nun eine deutliche Leistungssteigerung zum Spiel gegen
BG Bonn-MTuS erforderlich ist. Mit guter Defense und dem schon fast traditionellen schwerem Start in der Offensive
begannen wir unser Spiel. Gut, dass ab der 6. Minute unser Motor rund lief und wir dadurch den ersten Spielabschnitt mit 18:14 für uns entscheiden konnten. Ein blitzartiger Beginn mit 6 Punkten in Folge brachte uns zwar im zweiten Viertel eine 10 Punkte-Führung, doch Rhöndorf verstand es geschickt zu kontern und in der Folge den Rückstand auf 5 Punkte zu reduzieren. Erst kurz vor der Pause gelang es uns, uns nun etwas deutlicher abzusetzen und mit 36:24 in die Halbzeitpause zu gehen. Diese Führung ist unserer guten Verteidigung und dem mannschaftlich geschlossenen, variablen Angriffsspiel zuzuschreiben, in dem immer wieder andere Spieler zu Punkten kamen.

Wichtig war es nun, konzentriert aus der Halbzeitpause zurück zu kommen. Dies gelang dem Team von Coach Jens Müller sehr gut, da wir den Vorsprung weiter ausbauen konnten. Leider fehlte es im dritten Spielabschnitt beiden Mannschaften etwas an Treffsicherheit. Schön herausgearbeitete Situationen hüben wie drüben konnten nicht genutzt werden und das dritte Viertel endete so 13:8 für uns. Im letzten Viertel wechselten beide Coaches noch einmal munter durch, womit auch auf beiden Seiten ein wenig die Linie in der Defense verloren ging. Nach munterem Schlagabtausch ging dann das letzte Viertel mit 19:17 an uns. Ein schöner Herbstausflug nach Rhöndorf, bei echtem Novemberwetter, endete so mit 68:49 für uns.

Für den BBV spielten:
Deniz, Merlin S. (10 Punkte), Sebastian (22), Moritz (5), Jannis (6), Görkem (1), Justin (12), Bruno (5) und Julian (7). Nick, dessen Verletzung noch nicht komplett ausgeheilt ist, unterstützte sein Team von der Bank.

Bericht: Jens Müller


Trotz Rückfall in alte Gewohnheiten das Spiel gegen SG BG Bonn-
MTuS gewonnen

19.12.2012:  Zunächst gab es vor dem Spiel am 11.11.2012 eine kleine Hiobsbotschaft, da wir ohne Deniz, Merlin K., Nick und Sebastian spielen mussten, die aufgrund von Verletzungen bzw. Erkrankung nicht dabei sein konnten. Davon unbeeindruckt starteten wir mit einer guten Defense in die Partie, trafen aber selber den Korb nicht. Daher gelangen uns die ersten Zähler, trotz zahlreicher vorangegangener Möglichkeiten, erst in der 6. Spielminute. Danach ging es ein wenig besser und wir konnten zumindest das erste Viertel noch positiv beenden (11:9).

Im zweiten Viertel sank leider zunächst unsere Konzentration und Bonn-MTuS konnte in Führung gehen. Erst in der 18. Minute konnten wir egalisieren und starteten bis zur Halbzeit einen 12:2 Lauf zur Pausenführung von 35:24. Über die zweite Halbzeit sollten wir lieber den Mantel des Schweigens hüllen. Spielkultur wurde bei uns klein geschrieben und Punkte zumeist über energische Einzelleistungen erzielt. Bonn-MTuS, obwohl in Bezug auf die Körperlänge unterlegen, konnte nun neben Treffern von außen auch immer wieder an unserem Brett punkten. So konnten wir mit Mühe das 3. Viertel mit 17:15 für uns entscheiden. Leider wurde es im letzten Spielabschnitt nicht besser, da sowohl uns, wie auch den Gästen, die Konzentration noch mehr verloren ging. Viele Fehlpässe und wenig Mannschaftspiel auf
unserer Seite war die Folge und wir verloren den letzten Spielabschnitt mit 11:12. Erfreulich war an diesem Spiel vor allem die Tatsache, dass wir es letztlich mit 63:51 gewonnen haben. Das „Wie“ dieses Sieges gilt es allerdings in den kommenden Trainingseinheiten aufzuarbeiten.

Für den BBV spielten:
Nico, Leon, Merlin S. (7 Punkte), Moritz (10), Louis (2), Jannis (7), Görkem, Justin (15), Bruno (11) und Julian (11).

Bericht: Jens Müller


Spannendes Spiel in Hagen gewonnen 

12.11.2012:  Nach der, trotz Niederlage, besten Saisonleistung in der Vorwoche in Herten, waren wir am ersten Novemberwochenende beim TSV Hagen 1860 zu Gast. Wir hatten uns vorgenommen den Schwung aus dem Herten-Spiel mitzunehmen und dies war, wie wir erwartet hatten, auch notwendig. Hagen präsentierte sich als kampfstarke harmonische und vor allem technisch sehr gut ausgebildete Mischung aus beiden U14-Jahrgängen.
Ab dem ersten Viertel entwickelte sich ein enges Spiel. Unsere Defense erschwerte Hagen das Fastbreakspiel, doch kamen sie immer wieder zu Treffern von aussen. Wir wiederum konnten unsere Ballgewinne häufig in einfache Punkte umsetzen, bzw. kamen zu Freiwürfen und konnten das erste Viertel mit 15:14 für uns entscheiden. Nachdem die Hagener zunächst besser in das zweite Viertel gestartet waren, wurde der Dreier von Nico zum Weckruf für unser Team. In den letzten 3 Minuten der ersten Halbzeit konnten wir 8 Punkte in Folge erzielen und mit einer 32:23 Führung in die Pause gehen.
Doch niemand von uns erwartete, dass das Spiel damit bereits gewonnen wäre. Hagen kam sehr motiviert aus der Kabine zurück und ging in der 25. Minute wieder in Führung. Wir hielten dagegen und so stand es nach dem 3. Viertel 50:43 für uns. Das Hagener Team steckte jedoch nie auf und intensivierte die Defense. Wir konnten uns gegen die Pressverteidigung der Hagener jedoch gut behaupten, auch wenn der Vorsprung zeitweise schmolz. Letztlich konnten wir mit einer Energieleistung das letzte Viertel noch einmal knapp für uns entscheiden um schließlich mit 68:60 zu gewinnen.
Die Leistung der Spiele in Herten und Hagen gibt uns jetzt hoffentlich das Selbstvertrauen, welches dem Team in den ersten drei Saisonspielen zeitweise noch gefehlt hat.

Für den BBV spielten:
Nico (3 Punkte), Deniz, Merlin S. (5), Sebastian (21), Moritz (6), Louis, Jannis, Görkem, Justin (16),  Bruno (12) und Julian (5). Gute Besserung und ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die Verletzten Nick und Merlin K., die Ihr Team auch bei diesem Auswärtsspiel erneut begleitet und angefeuert haben.

Bericht: Jens Müller


Beste Saisonleistung gegen die Hertener Löwen gezeigt 

05.11.2012:  Bereits vor dem Spiel waren die Positionen klar verteilt. Die Hertener Löwen sind nach einhelliger Meinung der eindeutige Ligafavorit und wir waren in der Position des Außenseiters. Eine Position mit der wir offensichtlich gut leben können. Zum ersten Mal in dieser Saison gelang es uns unsere intensive Defense zu spielen. Herten hatte damit im Setplay gerade in  der ersten Halbzeit immer wieder Probleme, konnte allerdings aus sehr gut vorgetragenen Fastbreaks punkten. Herten gewann das erste Viertel 14:9, wir konnten uns aber im zweiten Viertel auch offensiv steigern und dieses mit 17:17 beenden. Mit diesem knappen 5-Punkte-Rückstand ging es in die Halbzeitpause.
Die zweite Halbzeit begannen wir ebenso konzentriert, wie wir die erste beendet hatten. Gute lauffreudige Defense und eine geduldige Offense, in der nun jeder bereit war auch Verantwortung zu tragen führten dazu, dass wir den Rückstand bis zu 27. Minute sogar noch verkürzen konnten. Gegen Ende des dritten Viertels kam Herten dann stärker auf und konnte auf 48:39 wegziehen. Das Schlußviertel begannen wir erneut konzentriert und konnten den Rückstand auf 2 Punkte (48:46 in der 33. Minute) verkürzen. Danach gelang uns leider offensiv nicht mehr so viel und Herten vergrößerte routiniert den Vorsprung um letztlich mit 63:48 zu gewinnen.
Zum ersten Mal in dieser Saison hat unser Team das Erlernte weitestgehend umgesetzt, sowohl offensiv wie vor allem defensiv. Jeder war in diesem Spiel bereit an beiden Enden des Basketballcourts Verantwortung zu übernehmen und wir sind als starkes Team aufgetreten. Wenn wir diese Leistung für das Spiel gegen TSV Hagen übernehmen können, haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht.

Für den BBV spielten:
Nico (1 Punkt), Deniz, Merlin S. (4), Sebastian (13), Moritz (2), Louis, Jannis (2), Görkem, Justin (16),  Bruno (8) und Julian (2). Gute Besserung an dieser Stelle an die Verletzten Nick und Merlin K., die Ihr Team auch in diesem Auswärtsspiel begleitet und angefeuert haben.

Bericht: Jens Müller


Hohe Niederlage gegen Baskets Paderborn 

08.10.2012:  Im Heimspiel gegen die Baskets Paderborn mußten wir eine, leider auch in dieser Höhe verdiente, 48:80 Niederlage einstecken. Auch jetzt, mit ein wenig Abstand zum Spiel, bleibt der fade Beigeschmack einer Niederlage, die sich in dieser Form nicht hätte ereignen müssen. Bei allem Respekt vor der guten Leistung der Paderborner, die mannschaftlich geschlossen und sehr treffsicher auftraten, ist es vor allem das zögerliche und ängstliche Spiel unseres Teams, welches für die hohe Punktedifferenz mitentscheidend war.

Nach nervösem Beginn beider Teams im ersten Viertel zog Paderborn deutlich davon. So gelangen den Paderbornern 12 Punkte ohne Gegenkorb zwischen der 6. und 9. Minute. Unsere Defense, sonst eine unserer Stärken, wirkte unkonzentriert und langsam und gestattete den Paderbornern somit auch viele zweite Chancen am Brett. Wir hingegen konnten leider auch viele gute Chancen in dieser Phase nicht verwerten. Das Viertelergebnis von 9:29 spricht Bände.

Im zweiten Viertel, beide Coaches hatten mittlerweile einige Wechsel vorgenommen, ging es ausgeglichener weiter. Allerdings gelang es uns nicht den Vorsprung der Gäste zu verkürzen, Viertelergebnis 15:16.
Leider kamen die Gäste deutlich besser aus der Pause zurück und konnten das dritte Viertel erneut deutlich mit 19:9 für sich entscheiden.

Auch im letzten Viertel gelang es uns nicht, die Gäste wirklich zu gefährden und wir verloren verdient mit 48:80.
Vor dem Hintergrund der regen Trainingsbeteiligung, guter Spielphasen in den vorangegangenen Partien gegen Bonn und die 99ers, sowie der auf dem Turnier in Göttingen gezeigten Leistungen ist es unverständlich, dass wir derart mutlos und fahrig agieren. Offensichtlich lähmt die Angst vor Fehlern viele offensive wie defensive Aktionen im Spiel und nimmt uns unverständlicherweise das Selbstvertrauen, welches wir aufgrund der Arbeit und des Einsatzes jedes Einzelnen in Training und Spiel haben müssten. Nur wer gar nichts macht, macht auch keine Fehler. Es bleibt zu hoffen, dass wir die durch die Herbstferien verursachte Spielpause nutzen, um vor allem an unserem Selbstvertrauen zu arbeiten.

Wenig Probleme mit mangelndem Selbstvertrauen schienen in diesem Spiel nur Justin, der mit stoischer Ruhe sein Spiel gegen körperlich starke Gegner machte, Julian, der über seine gute Defense auch offensiv ins Spiel fand und Sebastian, der nicht nur als Passgeber und in der Defense überzeugte, sondern auch durch Scoring und Rebounding in Erscheinung trat, zu haben.

Für den BBV spielten: Nico, Deniz (2 Punkte), Merlin S. (3), Sebastian (15), Görkem, Louis, Jannis (6), Nick, Justin (11), Merlin K. (2), Bruno (2) und Julian (7)

  Bericht: Jens Müller

U14.1 NRW: Mühevoller Arbeitssieg im Lokalderby

28.09.2012:  Die Aufeinandertreffen der Teams des BBV mit denen der 99ers sind sicherlich immer wieder ein Highlight der jeweiligen Saison. Die Anspannungen und Erwartungen auf beiden Seiten sind hoch, die Protagonisten kennen sich häufig bereits seit Jahren, manchmal kommt es sogar vor, dass sie die gleiche Schule besuchen. Basketballhöhepunkte sind diese Spiele daher eher selten, aber zumeist umkämpft und spannend. So sollte es auch dieses Mal bei der Begegnung beider Vereine in der U14 NRW-Liga sein.
Im ersten Viertel gelang es uns gut unsere Plays zu realisieren, allerdings haperte es doch sehr im Abschluss. Leider war unsere Defense nicht so druckvoll wie erwartet. Die 99ers konnten sich immer wieder Möglichkeiten erarbeiten, insbesondere dadurch, dass sie sich zweite Chancen erkämpften. Allerdings war deren Quote im ersten Durchgang ähnlich ausbaufähig wie unsere, daher endete dieses Viertel mit 9:9.
Im zweiten Viertel liefen wir zunächst einem Rückstand hinterher um uns anschließend ein Kopf an Kopf Rennen zu liefern. Schön, dass zumindest mehr Punkte erzielt wurden. Erst zum Ende dieses Viertels konnten wir uns leicht absetzen und mit einer Führung von 29:25 in die Halbzeitpause gehen.
Im dritten Viertel ein identisches Bild. Wechselnde Führungen, verpasste Chancen auf beiden Seiten und ein kampfbetontes Spiel, dem es an spielerischer Finesse mangelte. 14:14 endete dieses Viertel und unsere 4-Punkte Führung hatte bestand.
Im letzten Viertel kamen wir besser ins Spiel, wagten wir doch auch unsere foulbelasteten Spieler zurück aufs Feld zu schicken. Gute Pässe brachten nun unsere „Langen“ am offensiven Brett immer besser in Position, es gelang uns dort zu scoren oder aber zumindest nach Foul von der Linie zu treffen. So konnten wir uns von den 99ers absetzen, die ihrerseits aber immer wieder mit Fast-Breaks gefährlich waren und scoren konnten. Zwischenzeitlich betrug unser Vorsprung 14 Punkte, am Ende gewannen wir mit 65:53.
Für den BBV spielten: Nico, Deniz, Merlin S. (15 Punkte), Sebastian (7), Louis, Jannis (5), Justin (19), Merlin K. (1), Bruno (18) und Julian

  Bericht: Jens Müller


U14.1 NRW: Saisonvorbereitung mit Turnierteilnahme in Göttingen abgerundet

Inside BBV20.09.2012:  Wie bereits in den Vorjahren, so war der BBV auch in diesem Jahr wieder beim sehr gut besetzten U14-Turnier in Göttingen dabei. Dieses Turnier, unmittelbar vor Saisonbeginn, wird von vielen guten Teams aus ganz Deutschland genutzt, um den Leistungsstand kurz vor Saisonbeginn zu überprüfen. Kein Wunder, dass auch diesmal 12 spielstarke Mannschaften den Weg nach Göttingen gefunden hatten.
Im ersten Gruppenspiel trafen wir auf TuS Lichterfelde (TuSLi), gegen die wir bereits auf dem Turnier in Berlin über Pfingsten gespielt hatten. Mit übergroßem Respekt gingen wir in diese Partie und lagen schnell mit 0:10 zurück. Mit unserem ersten Korb bekamen wir mehr Selbstbewusstsein und verteidigten stärker. Trotzdem stand es zur Halbzeit 34:16 für TuSLi. Die zweite Halbzeit begannen wir dann sehr druckvoll und kämpften uns Punkt um Punkt heran. Bruno und Justin bekamen nun die großen Innenspieler der Berliner besser unter Kontrolle, ohne diese ganz ausschalten zu können. Unsere enorm kampf- und laufstarke Defense führte zu Ballgewinnen im Halbfeld, die wir in schnelle Korberfolge umsetzen konnten. Auch wenn wir dieses Spiel nicht mehr drehen konnten, so gelang es uns doch den Rückstand zu verkürzen. Das Spiel endete schliesslich mit 51:41 für TuSLi. Leider verletzte sich Moritz, der bis dahin sehr gut gespielt hatte, in dieser Partie und fiel für den Rest des Turniers aus.
Danach ging es gegen den Ausrichter, das Team von BG 74 Göttingen. Das war ein Gegner nach unserem Geschmack. Ähnlich groß (besser klein) wie unser Team passten die Zuordnungen nun längenmäßig besser. Da wir den Schwung und Elan der zweiten Hälfte des TuSLi-Spiels mitnehmen konnten, gelangen unserer Defense immer wieder Ballgewinne und die komfortable Führung zur Halbzeit (39:10). Coach Jens Müller nutzte dann die zweite Hälfte um die offensiven Prinzipien im Setplay zu üben, was weitgehend gut gelang. Am Ende gewannen wir mit 66:21.
Als Gruppenzweiter ging es dann im ersten Spiel der Zwischenrunde gegen die SG Braunschweig. Ein großes und athletisch wie technisch gut ausgebildetes Team, bei dem im wahren Wortsinn vier Spieler herausragten. Obwohl wir in der Defense recht gut gegen diesen Gegner standen, gelang es uns nicht ausreichend selbst zu punkten. Zu viele „einfache“ Möglichkeiten wurden liegen gelassen, eine Erkenntnis, die sich durch das ganze Turnier zog. Auch hier war zu Beginn wieder großer Respekt zu spüren (0:12), der erst mit dem erlösenden ersten Korb ein wenig nachließ. Der Halbzeitstand von 11:25 und das Endresultat von 27:40 für die Braunschweiger zeigen aber auch, dass nach der „Respektphase“ mit guter Defense gearbeitet und den Braunschweigern das Scoren schwer gemacht wurde. Schade, dass sich Sebastian in der zweiten Halbzeit verletzte und ebenso wie Jannis für den Rest des Spiels und den zweiten Turniertag ausfiel.
Mittlerweile war es am ersten Turniertag schon fast 21.00 Uhr geworden, so dass wir nach einem späten gemeinsamen Abendessen recht bald Schlaf suchten, da der Sonntag noch zwei weitere Spiele bringen würde.
Morgens ging es dann gleich gegen den BC Darmstadt weiter. Darmstadt stellte ein kleines und schnelles Team. Wir waren diesmal mit Bruno und Justin sogar ein wenig längenüberlegen. Erneut gelangen uns durch die engagierte Defense wieder eine Vielzahl von Ballgewinnen, allerdings lag auch erneut die Trefferquote nicht in einem akzeptablen Bereich. Mit 34:17 gingen wir in die Halbzeitpause, mit der Vorgabe in der zweiten Halbzeit erneut die offensiven Prinzipien und Laufwege im Setplay anzuwenden. Dies gelang leider nicht immer, was vor allem an der mangelnden Konzentration in Halbzeit zwei lag. Trotzdem gelang uns ein beachtlicher 58:31 Sieg.
Im Platzierungsspiel um Platz 5 trafen wir dann mittags erneut auf TuSLi. Doch diesmal waren die Vorzeichen noch besser für die Berliner, mussten wir doch „ohne Drei“ (Moritz, Sebastian, Jannis) spielen. Doch im Gegensatz zur Vorrundenbegegnung schienen wir den Respekt nun von Beginn an abgelegt zu haben. Wir verteidigten extrem stark und aufopferungsvoll und gestatteten TuSLi bis zur Halbzeit nur 22 Punkte. Leider konnten wir selbst nur 10 Punkte erzielen, was sicherlich auch an der guten Defense der Berliner lag. Hauptgrund für die magere Punktausbeute war aber wiederum unsere mangelhafte Chancenverwertung. Wir erarbeiten uns mit viel Engagement in der Defense und cleverem Spiel in der Offense gute Chancen zumeist durch Korbleger zu scoren, verlegen aber viel zu viele Möglichkeiten. Daran gilt es sicherlich verstärkt zu arbeiten. Diese mangelhafte Chancenverwertung führte dann auch ein wenig zu Frust in der zweiten Halbzeit, so dass TuSLi letztlich noch deutlich mit 52: 18 gewann.
Insgesamt haben wir jedoch ein im Vergleich zum Turnier in Berlin deutlich verbessertes Team gesehen. Die Defense ist bereits auf einem guten Weg, auch wenn es ab und an immer einmal wieder zu Aufmerksamkeitsdefiziten (Orientierung zum Gegenspieler, insbesondere beim Rebound) kommt. Die Grundprinzipien des offensiven Konzepts sind weitgehend verstanden, auch wenn in Details noch Verbesserungsbedarf besteht. Insbesondere das Erkennen und die Nutzung von Fastbreakchancen gilt es zu verbessern, denn einfachere Punkte können wir als Team nicht erzielen. Größtes Manko auf diesem Turnier war sicherlich die Trefferquote. Durch den hohen Einsatz in der Defense scheint häufig die letzte Konzentration beim Abschluss zu fehlen. Hier gilt es sicherlich in den nächsten Einheiten verstärkt daran zu arbeiten.
Aber wir sollten nicht nur das Turnier im Hinblick auf die Teamleistung sezieren, sondern beispielhaft auch einige Highlights herausstellen. So hat Julian nicht nur erneut exzellent verteidigt, ihm gelangen auch zwei „Dreier“ in einem Spiel. Bruno trat mit wachsender Spielpraxis immer selbstbewusster auf und zeigte manchem Gegenspieler dessen Grenzen auf, konnte aber insbesondere gegen gleich große Teams auch immer wieder am Brett punkten. Merlin S. spielte manchen Gegner (manchmal auch sich selbst ;-)) schwindelig, Nico macht in der Defense, wenn es nötig ist, auch Spagat. So könnten wir die Aufzählung weiter fortführen, da jeder sich nach Kräften in die Mannschaft eingebracht hat und den Erfolg des Teams damit unterstützt.
Für den BBV spielten in Göttingen: Nico, Merlin S., Sebastian, Moritz, Louis, Jannis, Nick, Justin, Merlin K., Bruno und Julian.

  Foto: Anke Wendland
  Bericht: Jens Müller

 

...wieder einmal Berliner Luft geschnuppert!

04.06.2012: Auch in diesem Jahr hatten wir die Möglichkeit am sehr gut besetzten U14-Turnier des DBV Charlottenburg teilzunehmen. Dieses Turnier, welches sich schon auf die kommende Saison richtet und daher den Jahrgängen 1999/2000 die Möglichkeit gab sich zu messen, stellt einen guten Gradmesser dar, um den Entwicklungsstand einer Mannschaft schon in dieser frühen Phase bewerten zu können. Neben dem Ausrichter waren dort noch die Berliner Spitzenteams von ALBA und TuSLI, der Bundesliganachwuchs aus Ulm und Bamberg, das dänische Topteam von SISU Kopenhagen und die Auswahl des Jahrgangs 2000 des Berliner Basketballverbandes.
Da das lange Pfingstwochenende sich nicht nur für Basketballturniere, sondern auch für Familienveranstaltungen anbietet, war bereits vorher klar, dass wir nicht mit der kompletten Besetzung antreten konnten. Zu allem Überfluss erkrankte dann auch noch Merlin K. in der Woche vor dem Turnier, so dass wir letztlich nur mit neun Spieler, vier aus dem Jahrgang 1999 (Louis, Merlin S., Nico und Sebastian) und fünf aus dem Jahrgang 2000 (Jannis, Leon, Marius, Moritz und Nick) die Reise nach Berlin antraten.
Im ersten Spiel trafen wir dann auf die Mannschaft von SISU Kopenhagen. Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr intensive Partie und insbesondere die 2000er Spieler benötigten ein wenig Zeit, um sich an Tempo und Härte in der neuen Altersklasse zu gewöhnen. Doch dieser Eingewöhnungsprozess war schnell erfolgreich abgeschlossen und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, welches wir letztlich unglücklich 40:41verloren.
Kurze Zeit später trafen wir dann auf TuSLI. Bereits in der zweiten Spielminute verletzte sich Sebastian und fiel für den Rest des Turniers aus. Die Mannschaft brauchte ein wenig, um dies zu verdauen, nahm dann aber den Kampf auf und präsentierte sich gut. Dabei muss man bedenken, dass wir gegen Mannschaften gespielt haben die, bis auf die Berliner Auswahlmannschaft, durchweg aus Spielern des älteren Jahrgangs bestanden und nur vereinzelt 2000er in ihren Reihen aufwiesen. Unser Team, welches nun noch aus den fünf 2000ern und drei 1999ern bestand, wehrte sich redlich, konnte aber eine 33:44 Niederlage nicht verhindern.
Am darauffolgenden Morgen ging es dann gegen das Team des Ausrichters. Offensichtlich liegen uns Spiele um diese Uhrzeit nicht, denn nur so ist es zu erklären, dass wir überdeutlich mit 28:56 verloren.
Das Nachmittagsspiel gegen ALBA sah dann schon deutlich besser aus, auch wenn es eine 37:59 Niederlage gab.
Am Montagmorgen ging es dann erneut gegen das Team von DBV Charlottenburg und leider gab es dabei auch eine Wiederholung des Vortagsspiels, letztlich eine deutliche 23:48 Niederlage. Dabei schmerzt vor allem die Tatsache, dass wir selbst nur 23 Punkte, wenn auch in verkürzter Spielzeit, erzielen konnten. Hinzu kam dann noch, dass Jannis am Montag krank im Hotel bleiben musste.
Somit stand fest, dass wir im Spiel um Platz 7 erneut auf die Mannschaft von TuSLI treffen würden. Wir begannen das Spiel mutlos und stellten uns nicht dem Kampf gegen dieses Team. Insbesondere das erste Viertel war eine Katastrophe, zumal wir auch extrem schlecht den Korb trafen. Im zweiten Viertel konnten wir uns ein wenig steigern, doch erst nach der Halbzeitpause haben wir gezeigt, was möglich ist. Plötzlich übernahmen wir mit einer deutlich aggressiveren Verteidigung das Spiel und erzielten Ballgewinn um Ballgewinn. Daraus resultierten einfache Punkte aus Fastbreak, aber auch wenn dieser gestoppt wurde konnte das verbliebene Team sehr gut die gelernten Offense-Prinzipien umsetzen und sich gute  1-0 Aktionen herausarbeiten, traf aber auch sehr gut mit Würfen aus dem Halbfeld. Schnell sah sich der gegnerische Trainer gezwungen wieder seine komplette erste Fünf auf das Spielfeld zu bringen. Dies tat aber unserer herzerfrischenden Spielweise keinen Abbruch. Mit fortlaufender Spieldauer mussten wir aber unserer dünnen Besetzung Tribut zollen und kamen konditionell an unsere Grenzen. Einstellung und Intensität der ganzen Mannschaft war aber auch dann immer noch tadellos. So gewannen wir sowohl das 3. wie auch das 4. Viertel, aber aufgrund der Leistung in der ersten Halbzeit gab es eine 45:60 Niederlage.

Schaut man nun auf das Turnier zurück, so sind es sicher nicht die Niederlagen, die in Erinnerung bleiben sollten, sondern die phasenweise gute Leistung, die wir nur noch länger und kontinuierlicher bringen müssen. Gerade den 1999er Jahrgängen sah man die gute und konsequente Arbeit mit Jens und Johannes an, die sich insbesondere in Spielverständnis und technischen Fähigkeiten deutlich verbessert haben. Sicherlich sind noch Abstimmungsprobleme mit den Spielern des 2000er Jahrgangs vorhanden, dies lässt sich aber relativ kurzfristig beheben. Gut ist einfach, dass die 2000er die Spielweise in der U14 annehmen und sie die höhere Intensität in der Defense der Gegner nicht sonderlich irritiert, auch wenn teilweise enorme körperliche Unterschiede zu verzeichnen sind.
Im Hinblick auf die kommende Saison bedeutet dies, dass wir, auch wenn wir die Teams in der NRW-Liga, mit Ausnahme von Herten, nicht wirklich einschätzen können, eher zu den kleineren Teams zählen werden . Aber wir haben auch gesehen, dass wir mit aggressiver Verteidigung, gutem Fastbreakspiel und den erlernten offensiven Prinzipien nicht nur das individuelle Spiel jedes Einzelnen weiterbringen können, sondern auch einige Spiele gewinnen werden. Es gilt nun die erkannten Schwachstellen zu beheben (z.B. Reboundarbeit und Ausboxen, "Aushelfen" in der Defense, Organisation des Fastbreaks, etc.) und die Stärken (Defense, Team-Offense im Setplay) weiter auszubauen.
Die Zeit bis zum ähnlich stark besetzten U14-Turnier in Göttingen, was sicherlich dann eine echte Standortbestimmung im Hinblick auf die kommende Saison sein wird, wird also nicht langweilig werden.

 Bericht: Peter Pritz

Langsam in der NRW-Liga angekommen…

05.12.2011: Nachdem nun die ersten 5 Spiele in dieser Saison vorüber sind, ist es an der Zeit einmal festzuhalten, was bisher geschehen ist. Im ersten Spiel traten wir in unserem altehrwürdigen „Everhard-Dome“ gegen das Team von CB Recklinghausen an. Es entwickelte sich ein typisches Saisoneröffnungsspiel, äußerst nervös von allen Beteiligten geführt. Nur selten konnte unser Team die in der Vorbereitung erlernte Spielweise umsetzen und verließ sich sehr auf Einzelaktionen. Letztlich hatten wir aber das glücklichere Ende für uns und gewannen mit 68:62.

Leider gab uns dieses Spiel nicht das Selbstvertrauen, daß wir gegen Boele-Kabel benötigt hätten. Die Hagener, Westdeutscher Meister der vergangenen Saison, haben Ihr Team durch den Jahrgangswechsel selbstverständlich auch umstellen müssen, verfügen aber immer noch über längere und NRW-erfahrenere Spieler als wir. Das hatte sich wohl auch in den Köpfen unseres Teams festgesetzt, denn wir spielten äußerst ängstlich und suchten immer wieder unsere vermeintlichen Leistungsträger. Daher war uns Boele-Kabel in diesem Spiel nicht nur körperlich mindestens einen Schritt voraus. Erst in der zweiten Halbzeit , als der Coach wechselnde Formationen ausprobierte, konnten wir in ersten Ansätzen die erlernte Spielweise umsetzen. Am Ende setzte es eine verdiente 73:38 Niederlage.

Danach hatten wir Paderborn zu Gast, ein Team das nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft im vergangenen Jahr auch nahezu komplett neu formiert wurde und viele jüngere Jahrgänge aufweist. Da unser Neuzugang Oleg hier seine Premiere gab, waren wir diesmal auch längenmäßig nahezu ausgeglichen. Jakob legte los wie die Feuerwehr und war, so lange die Luft reichte, von den Paderbornern nicht zu stoppen. Der schnell herausgespielte Vorsprung von um die 10 Punkte hatte daher bis weit in das dritte Viertel bestand. Als dann bei Jakob die Kraft nachließ, waren wir leider nicht in der Lage dies mit Teambasketball wirklich zu kompensieren und suchten trotz schwindender Kräfte immer wieder den Abschluss über ihn. Paderborn spielte geduldig weiter und kämpfte sich Punkt um Punkt heran. Somit kam es zur Verlängerung, in der wir nicht mehr wirklich etwas zuzusetzen hatte und Paderborn gewann schließlich mit 67:63.

Im folgenden Auswärtsspiel ging es dann zum Ligafavoriten Herten. Obwohl sehr frühzeitig in Köln losgefahren, sollte schon die Anreise sehr beschwerlich sein, so dass ein Teil der Mannschaft erst kurz vor Spielbeginn in der Halle eintraf. Ein schlechtes Omen? Wohl eher das Gegenteil, denn offensichtlich blieb nicht viel Zeit sich mit dem Gegner vorab zu beschäftigen. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen von beiden Seiten, schön anzusehender Teambasketball der offensichtlich allen Spaß machte. Sicher ist die Überlegenheit der Hertener anzuerkennen, daher es ist umso mehr herauszustellen, dass beide Coaches munter durchwechselten und allen Spielern ausreichend Einsatzzeit gewährten. Aus Kölner Sicht wurde in diesem Spiel erstmals über einen längeren Zeitraum die seit der Vorbereitung geübte Spielweise praktiziert. Obwohl am Ende eine deutliche 101:60 Niederlage zu Buche stand war dies das bis dato beste Spiel des BBV-Teams.

Am vergangenen Sonntag ging es dann daheim gegen ETB Essen, einen Club auf den wir in den vergangenen beiden U12-Spielzeiten jeweils im Viertelfinale der Westdeutschen Meisterschaft getroffen waren. Auch der ETB muss sich erst noch in der NRW-Liga zurechtfinden und konnte bis dato noch keinen Sieg verbuchen. Es gelang uns sehr konzentriert und mit dem Schwung des Spiels gegen Herten zu starten. Schnelle Beine in der Defense und mannschaftliches Spiel in der Offense führten zu einem schnellen Vorsprung und gaben uns sehr viel Sicherheit. Bis zur Halbzeitpause wirkte alles wie aus einem Guss. Nach der Pause probierte Coach Johannes Trawinski einige neue Formationen aus und die Essener Mannschaft hatte sich auch besser auf unser Spiel eingestellt. Folgerichtig konnte Essen den Vorsprung verkürzen und spielte eine Reihe von guten Körben heraus. In der Schlussphase wusste Essen vor allem mit Würfen von außen zu gefallen. Letztlich sicher konnten wir das Spiel mit 64.52 zu unseren Gunsten entscheiden.

Die wichtigste Erkenntnis der bis bislang jungen Saison lautet daher aus unserer Sicht: Wenn wir die Leistung der Spiele gegen Herten und Essen konservieren können, sind wir in der Liga angekommen. Unsere Spieler sind zwar zumeist jung und recht klein, aber als Team sind wir stark genug um mit vielen anderen Teams mitzuhalten. Daher lautet die Herausforderung gegen die Telekom Baskets am kommenden Wochenende, dort weiterzumachen, wo wir in den vergangenen beiden Spielen aufgehört haben.

 Bericht: Peter Pritz

What time is it? – GAME TIME!!!

10.10.2011: Am 1. Oktober hat auch für uns wieder der Ligaalltag begonnen. Wir durften CB Recklinghausen in der Everhardstraße begrüßen und damit war für alle unsere Jungs, bis auf Jakob Hüning, auch das erste Spiel in der NRW-Liga überhaupt verbunden. Die Nervosität war jedoch nicht nur unseren Spielern, sondern auch dem Team aus Recklinghausen anzumerken. Es entwickelte sich daher ein sehr kampfbetontes Spiel zweier Mannschaften, die unbedingt mit einem Sieg in die Saison starten wollten. Häufige Führungswechsel und die damit verbundene Spannung waren das Resultat. Am Ende stand ein knapper 68:62 Sieg für uns fest, an deren Zustandekommen wirklich jeder der Spieler seinen Anteil hatte. Ohne den Einsatzwillen aller Beteiligten hätte das nicht funktioniert.

 Damit steht aber auch die Marschroute für die Saison fest. Seit Pfingsten trainiert der Großteil des Teams zusammen, dessen Zusammensetzung sich noch durch den Wechsel von Tim und Vincent zum Kölner Ligakonkurrenten, sowie den Zugang von Marlon, verändert hat. Daher wird der Großteil des Teams von Spielern des Jahrgangs 1999 gestellt und unser Team zeichnet sich nicht durch überragende Körperlänge aus. „You can’t teach height“, dieser gern zitierte Basketballgrundsatz gilt sicherlich auch für unser Team. Die Turnierteilnahmen in Berlin und Göttingen haben jedoch ebenso gezeigt, dass man gerne auch „You can’t teach heart“ hinzufügen kann. Was uns im Vergleich mit vielen Mannschaften an Körperlänge fehlen mag, gelingt uns in vielen Fällen durch Einsatzbereitschaft und Kampfkraft wett zu machen.

Primäres Ziel der Coaches Jens Müller und Johannes Trawinski ist die Entwicklung von Spielern, nicht in erster Linie der Mannschaftserfolg, der jedoch gerne mitgenommen wird. Aus diesem Grund legen wir uns auch nicht auf ein quantitatives Ziel in Form einer Tabellenplatzierung fest. Sicherlich, wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen. Dies soll jedoch ein Ergebnis der Weiterentwicklung der Spieler, insbesondere im Hinblick auf individualtaktisches (Entscheidungsfähigkeit) und mannschaftstaktisches Verhalten sein. Ebenso steht die Weiterentwicklung der Technik der Spieler auf dem Programm der Trainer.

Uns ist bewusst, dass die Saison sicherlich nicht einfach, aber ebenso sicher sehr lehrreich werden wird. Daher sind wir sehr auf die kommenden Wochen gespannt, die uns Aufschluss darüber geben werden, wo wir uns befinden und was wir verstärkt in den Fokus rücken müssen.

 Bericht: Peter Pritz





 

Kontakt: bbv[at]bbvkoelnnordwest.de