Mannschaften:
U14 - 1
Langsam in der NRW-Liga angekommen…
05.12.2011: Nachdem
nun die ersten 5 Spiele in dieser Saison vorüber sind, ist es an der
Zeit einmal festzuhalten, was bisher geschehen ist. Im ersten Spiel
traten wir in unserem altehrwürdigen „Everhard-Dome“ gegen das Team von
CB Recklinghausen an. Es entwickelte sich ein typisches
Saisoneröffnungsspiel, äußerst nervös von allen Beteiligten geführt.
Nur selten konnte unser Team die in der Vorbereitung erlernte
Spielweise umsetzen und verließ sich sehr auf Einzelaktionen. Letztlich
hatten wir aber das glücklichere Ende für uns und gewannen mit 68:62.
Leider gab uns dieses Spiel nicht das Selbstvertrauen, daß wir gegen Boele-Kabel benötigt hätten. Die Hagener, Westdeutscher Meister der vergangenen Saison, haben Ihr Team durch den Jahrgangswechsel selbstverständlich auch umstellen müssen, verfügen aber immer noch über längere und NRW-erfahrenere Spieler als wir. Das hatte sich wohl auch in den Köpfen unseres Teams festgesetzt, denn wir spielten äußerst ängstlich und suchten immer wieder unsere vermeintlichen Leistungsträger. Daher war uns Boele-Kabel in diesem Spiel nicht nur körperlich mindestens einen Schritt voraus. Erst in der zweiten Halbzeit , als der Coach wechselnde Formationen ausprobierte, konnten wir in ersten Ansätzen die erlernte Spielweise umsetzen. Am Ende setzte es eine verdiente 73:38 Niederlage.
Danach hatten wir Paderborn zu Gast, ein Team das nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft im vergangenen Jahr auch nahezu komplett neu formiert wurde und viele jüngere Jahrgänge aufweist. Da unser Neuzugang Oleg hier seine Premiere gab, waren wir diesmal auch längenmäßig nahezu ausgeglichen. Jakob legte los wie die Feuerwehr und war, so lange die Luft reichte, von den Paderbornern nicht zu stoppen. Der schnell herausgespielte Vorsprung von um die 10 Punkte hatte daher bis weit in das dritte Viertel bestand. Als dann bei Jakob die Kraft nachließ, waren wir leider nicht in der Lage dies mit Teambasketball wirklich zu kompensieren und suchten trotz schwindender Kräfte immer wieder den Abschluss über ihn. Paderborn spielte geduldig weiter und kämpfte sich Punkt um Punkt heran. Somit kam es zur Verlängerung, in der wir nicht mehr wirklich etwas zuzusetzen hatte und Paderborn gewann schließlich mit 67:63.
Im folgenden Auswärtsspiel ging es dann zum Ligafavoriten Herten. Obwohl sehr frühzeitig in Köln losgefahren, sollte schon die Anreise sehr beschwerlich sein, so dass ein Teil der Mannschaft erst kurz vor Spielbeginn in der Halle eintraf. Ein schlechtes Omen? Wohl eher das Gegenteil, denn offensichtlich blieb nicht viel Zeit sich mit dem Gegner vorab zu beschäftigen. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen von beiden Seiten, schön anzusehender Teambasketball der offensichtlich allen Spaß machte. Sicher ist die Überlegenheit der Hertener anzuerkennen, daher es ist umso mehr herauszustellen, dass beide Coaches munter durchwechselten und allen Spielern ausreichend Einsatzzeit gewährten. Aus Kölner Sicht wurde in diesem Spiel erstmals über einen längeren Zeitraum die seit der Vorbereitung geübte Spielweise praktiziert. Obwohl am Ende eine deutliche 101:60 Niederlage zu Buche stand war dies das bis dato beste Spiel des BBV-Teams.
Am vergangenen Sonntag ging es dann daheim gegen ETB Essen, einen Club auf den wir in den vergangenen beiden U12-Spielzeiten jeweils im Viertelfinale der Westdeutschen Meisterschaft getroffen waren. Auch der ETB muss sich erst noch in der NRW-Liga zurechtfinden und konnte bis dato noch keinen Sieg verbuchen. Es gelang uns sehr konzentriert und mit dem Schwung des Spiels gegen Herten zu starten. Schnelle Beine in der Defense und mannschaftliches Spiel in der Offense führten zu einem schnellen Vorsprung und gaben uns sehr viel Sicherheit. Bis zur Halbzeitpause wirkte alles wie aus einem Guss. Nach der Pause probierte Coach Johannes Trawinski einige neue Formationen aus und die Essener Mannschaft hatte sich auch besser auf unser Spiel eingestellt. Folgerichtig konnte Essen den Vorsprung verkürzen und spielte eine Reihe von guten Körben heraus. In der Schlussphase wusste Essen vor allem mit Würfen von außen zu gefallen. Letztlich sicher konnten wir das Spiel mit 64.52 zu unseren Gunsten entscheiden.
Die wichtigste Erkenntnis der bis bislang jungen Saison lautet daher aus unserer Sicht: Wenn wir die Leistung der Spiele gegen Herten und Essen konservieren können, sind wir in der Liga angekommen. Unsere Spieler sind zwar zumeist jung und recht klein, aber als Team sind wir stark genug um mit vielen anderen Teams mitzuhalten. Daher lautet die Herausforderung gegen die Telekom Baskets am kommenden Wochenende, dort weiterzumachen, wo wir in den vergangenen beiden Spielen aufgehört haben.
Leider gab uns dieses Spiel nicht das Selbstvertrauen, daß wir gegen Boele-Kabel benötigt hätten. Die Hagener, Westdeutscher Meister der vergangenen Saison, haben Ihr Team durch den Jahrgangswechsel selbstverständlich auch umstellen müssen, verfügen aber immer noch über längere und NRW-erfahrenere Spieler als wir. Das hatte sich wohl auch in den Köpfen unseres Teams festgesetzt, denn wir spielten äußerst ängstlich und suchten immer wieder unsere vermeintlichen Leistungsträger. Daher war uns Boele-Kabel in diesem Spiel nicht nur körperlich mindestens einen Schritt voraus. Erst in der zweiten Halbzeit , als der Coach wechselnde Formationen ausprobierte, konnten wir in ersten Ansätzen die erlernte Spielweise umsetzen. Am Ende setzte es eine verdiente 73:38 Niederlage.
Danach hatten wir Paderborn zu Gast, ein Team das nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft im vergangenen Jahr auch nahezu komplett neu formiert wurde und viele jüngere Jahrgänge aufweist. Da unser Neuzugang Oleg hier seine Premiere gab, waren wir diesmal auch längenmäßig nahezu ausgeglichen. Jakob legte los wie die Feuerwehr und war, so lange die Luft reichte, von den Paderbornern nicht zu stoppen. Der schnell herausgespielte Vorsprung von um die 10 Punkte hatte daher bis weit in das dritte Viertel bestand. Als dann bei Jakob die Kraft nachließ, waren wir leider nicht in der Lage dies mit Teambasketball wirklich zu kompensieren und suchten trotz schwindender Kräfte immer wieder den Abschluss über ihn. Paderborn spielte geduldig weiter und kämpfte sich Punkt um Punkt heran. Somit kam es zur Verlängerung, in der wir nicht mehr wirklich etwas zuzusetzen hatte und Paderborn gewann schließlich mit 67:63.
Im folgenden Auswärtsspiel ging es dann zum Ligafavoriten Herten. Obwohl sehr frühzeitig in Köln losgefahren, sollte schon die Anreise sehr beschwerlich sein, so dass ein Teil der Mannschaft erst kurz vor Spielbeginn in der Halle eintraf. Ein schlechtes Omen? Wohl eher das Gegenteil, denn offensichtlich blieb nicht viel Zeit sich mit dem Gegner vorab zu beschäftigen. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen von beiden Seiten, schön anzusehender Teambasketball der offensichtlich allen Spaß machte. Sicher ist die Überlegenheit der Hertener anzuerkennen, daher es ist umso mehr herauszustellen, dass beide Coaches munter durchwechselten und allen Spielern ausreichend Einsatzzeit gewährten. Aus Kölner Sicht wurde in diesem Spiel erstmals über einen längeren Zeitraum die seit der Vorbereitung geübte Spielweise praktiziert. Obwohl am Ende eine deutliche 101:60 Niederlage zu Buche stand war dies das bis dato beste Spiel des BBV-Teams.
Am vergangenen Sonntag ging es dann daheim gegen ETB Essen, einen Club auf den wir in den vergangenen beiden U12-Spielzeiten jeweils im Viertelfinale der Westdeutschen Meisterschaft getroffen waren. Auch der ETB muss sich erst noch in der NRW-Liga zurechtfinden und konnte bis dato noch keinen Sieg verbuchen. Es gelang uns sehr konzentriert und mit dem Schwung des Spiels gegen Herten zu starten. Schnelle Beine in der Defense und mannschaftliches Spiel in der Offense führten zu einem schnellen Vorsprung und gaben uns sehr viel Sicherheit. Bis zur Halbzeitpause wirkte alles wie aus einem Guss. Nach der Pause probierte Coach Johannes Trawinski einige neue Formationen aus und die Essener Mannschaft hatte sich auch besser auf unser Spiel eingestellt. Folgerichtig konnte Essen den Vorsprung verkürzen und spielte eine Reihe von guten Körben heraus. In der Schlussphase wusste Essen vor allem mit Würfen von außen zu gefallen. Letztlich sicher konnten wir das Spiel mit 64.52 zu unseren Gunsten entscheiden.
Die wichtigste Erkenntnis der bis bislang jungen Saison lautet daher aus unserer Sicht: Wenn wir die Leistung der Spiele gegen Herten und Essen konservieren können, sind wir in der Liga angekommen. Unsere Spieler sind zwar zumeist jung und recht klein, aber als Team sind wir stark genug um mit vielen anderen Teams mitzuhalten. Daher lautet die Herausforderung gegen die Telekom Baskets am kommenden Wochenende, dort weiterzumachen, wo wir in den vergangenen beiden Spielen aufgehört haben.
Bericht: Peter Pritz
What time is it? – GAME TIME!!!
10.10.2011:
Am 1. Oktober hat auch für uns wieder der Ligaalltag begonnen. Wir
durften CB Recklinghausen in der Everhardstraße begrüßen und damit war
für alle unsere Jungs, bis auf Jakob Hüning, auch das erste Spiel in
der NRW-Liga überhaupt verbunden. Die Nervosität war jedoch nicht nur
unseren Spielern, sondern auch dem Team aus Recklinghausen anzumerken.
Es entwickelte sich daher ein sehr kampfbetontes Spiel zweier
Mannschaften, die unbedingt mit einem Sieg in die Saison starten
wollten. Häufige Führungswechsel und die damit verbundene Spannung
waren das Resultat. Am Ende stand ein knapper 68:62 Sieg für uns fest,
an deren Zustandekommen wirklich jeder der Spieler seinen Anteil hatte.
Ohne den Einsatzwillen aller Beteiligten hätte das nicht funktioniert.
Damit steht aber auch die Marschroute für die Saison fest. Seit Pfingsten trainiert der Großteil des Teams zusammen, dessen Zusammensetzung sich noch durch den Wechsel von Tim und Vincent zum Kölner Ligakonkurrenten, sowie den Zugang von Marlon, verändert hat. Daher wird der Großteil des Teams von Spielern des Jahrgangs 1999 gestellt und unser Team zeichnet sich nicht durch überragende Körperlänge aus. „You can’t teach height“, dieser gern zitierte Basketballgrundsatz gilt sicherlich auch für unser Team. Die Turnierteilnahmen in Berlin und Göttingen haben jedoch ebenso gezeigt, dass man gerne auch „You can’t teach heart“ hinzufügen kann. Was uns im Vergleich mit vielen Mannschaften an Körperlänge fehlen mag, gelingt uns in vielen Fällen durch Einsatzbereitschaft und Kampfkraft wett zu machen.
Primäres Ziel der Coaches Jens Müller und Johannes Trawinski ist die Entwicklung von Spielern, nicht in erster Linie der Mannschaftserfolg, der jedoch gerne mitgenommen wird. Aus diesem Grund legen wir uns auch nicht auf ein quantitatives Ziel in Form einer Tabellenplatzierung fest. Sicherlich, wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen. Dies soll jedoch ein Ergebnis der Weiterentwicklung der Spieler, insbesondere im Hinblick auf individualtaktisches (Entscheidungsfähigkeit) und mannschaftstaktisches Verhalten sein. Ebenso steht die Weiterentwicklung der Technik der Spieler auf dem Programm der Trainer.
Uns ist bewusst, dass die Saison sicherlich nicht einfach, aber ebenso sicher sehr lehrreich werden wird. Daher sind wir sehr auf die kommenden Wochen gespannt, die uns Aufschluss darüber geben werden, wo wir uns befinden und was wir verstärkt in den Fokus rücken müssen.
Damit steht aber auch die Marschroute für die Saison fest. Seit Pfingsten trainiert der Großteil des Teams zusammen, dessen Zusammensetzung sich noch durch den Wechsel von Tim und Vincent zum Kölner Ligakonkurrenten, sowie den Zugang von Marlon, verändert hat. Daher wird der Großteil des Teams von Spielern des Jahrgangs 1999 gestellt und unser Team zeichnet sich nicht durch überragende Körperlänge aus. „You can’t teach height“, dieser gern zitierte Basketballgrundsatz gilt sicherlich auch für unser Team. Die Turnierteilnahmen in Berlin und Göttingen haben jedoch ebenso gezeigt, dass man gerne auch „You can’t teach heart“ hinzufügen kann. Was uns im Vergleich mit vielen Mannschaften an Körperlänge fehlen mag, gelingt uns in vielen Fällen durch Einsatzbereitschaft und Kampfkraft wett zu machen.
Primäres Ziel der Coaches Jens Müller und Johannes Trawinski ist die Entwicklung von Spielern, nicht in erster Linie der Mannschaftserfolg, der jedoch gerne mitgenommen wird. Aus diesem Grund legen wir uns auch nicht auf ein quantitatives Ziel in Form einer Tabellenplatzierung fest. Sicherlich, wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen. Dies soll jedoch ein Ergebnis der Weiterentwicklung der Spieler, insbesondere im Hinblick auf individualtaktisches (Entscheidungsfähigkeit) und mannschaftstaktisches Verhalten sein. Ebenso steht die Weiterentwicklung der Technik der Spieler auf dem Programm der Trainer.
Uns ist bewusst, dass die Saison sicherlich nicht einfach, aber ebenso sicher sehr lehrreich werden wird. Daher sind wir sehr auf die kommenden Wochen gespannt, die uns Aufschluss darüber geben werden, wo wir uns befinden und was wir verstärkt in den Fokus rücken müssen.
Bericht: Peter Pritz
Kontakt: bbv[at]bbvkoelnnordwest.de
