Mannschaften:
U18
Double Overtime-Krimi: Großer Kampf bis zum Ende – viel Herz bewiesen
Respekt gilt auch dem Gegner, der den Sieg sich durch Einsatz und Kampf verdient hat.
Besonders wichtig: Unsere besten Genesungswünsche an Wanderley, werd‘ schnell wieder fit.
Für den BBV spielten: Ahmet, Claas (16), Asdin (4), Mats (11), Karl (16), Wanderley (10), Christian (4) und Nick
Bericht: Jens Müller
Dezimierte U18 siegt in der Regionalliga
Das zweite Viertel war das Schwächste des BBV, es ging mit 14:7 an Aachen, sodass es 22:24 aus Sicht des BBV zur Halbzeit stand. Der dritte Abschnitt gestaltete sich ausgeglichen, in das letzte Viertel wurde mit einem 34:34 Gleichstand gestartet.
Hier zeigten die Kölner Moral und Teamplay und kämpften die Aachener gemeinsam nieder. Die Jungs hielten zusammen und konnten einen drei Punkte Rückstand in der vierten Minute des letzten Viertels noch in eine sechs Punkte Führung ummünzen. Diese gaben die Jungs dann durch cleveres Spiel auch nicht mehr aus der Hand und gewannen letztlich 50:41. Herzlichen Glückwunsch!
U18 zurück in Erfolgsspur
Am letzten Freitag gab es bei der BG Bonn einen 67:61-Auswärtserfolg. Es war ein bis zum dritten Viertel enges Spiel gegen körperlich starke Gegner, doch im dritten Abschnitt konnten sich die Kölner entscheidend absetzen.
Obwohl fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen gegen unsere Jungs das letzte Viertel prägten, behielten sie die Nerven und gewannen letztlich souverän.
Auch das Heimspiel gegen NVV Mönchengladbach am letzten Samstag konnte positiv gestaltet werden. Eigentlich hatten die Kölner den Gegner über die gesamte Spielzeit hinweg im Griff, aber durch Fahrlässigkeiten im letzten Viertel kamen die Gladbacher noch mal auf sechs Punkte heran. Doch dann besannen sich unsere Jungs auf ihre Stärken und konnten das Spiel sicher nach Hause fahren. Mit 70:55 war der Sieg auch in der Höhe verdient.
„Wir haben zwar jetzt zwei Spiele in Folge gewonnen, aber zufrieden bin ich nicht. Wir spielen immer noch nicht wie eine Mannschaft, können uns in allen Bereichen noch steigern. Wenn wir unsere individuelle Stärke noch gemeinsam als Team anwenden könnten, wären wir noch weiter oben!“, ist sich Coach Johannes Trawinski sicher.
Trotzdem haben die Jungs aus acht Spielen sechs Siege eingefahren, und können aufgrund der Niederlage des Tabellenführers Hoffnungsthal aus eigener Kraft Regionalliga-Meister werden. Sofern die Jungs endlich lernen, als Team zu spielen und die taktischen Vorgaben des Trainers konzentriert umzusetzen…
U18-Regionalliga erlebt Wechselbad der Gefühle
In Abwesenheit von Headcoach Johannes Trawinski konnte aber an diese Leistung gegen DJK nicht angeknüpft werden. Zwar konnte das erste Viertel noch mit 24:10 gewonnen werden, doch im zweiten Viertel brachen die Kölner durch einen Blockwechsel komplett ein. Bis zur Halbzeit hatten die Gegner einen zehn Punkte Vorsprung erzielt. Im dritten Viertel konnten unsere Jungs, ein wenig verunsichert, sich nicht wieder herankämpfen und der Abstand blieb gleich. Im letzten Viertel zeigten die DJKler zwar Nerven und der BBV konnte sich wieder bis auf zwei Punkte herankämpfen, aber eine psychologisch wichtige Führung konnte nicht erzielt werden. Am Ende ging das Spiel dann an der Freiwurflinie verloren und letztlich stand es 66:60 für die DJK. Eine unnötige Niederlage für den BBV und natürlich ein Rückschlag im Kampf um die Spitze, aber noch ist nichts verloren. „Wir müssen weiter arbeiten und endlich konstanter werden!“, sagte ein nachdenklicher Trainer Trawinski nach dem Gespräch mit Interims-Trainer Stephan Hayler.
U18 mit holprigem Saisonstart
Nach schwachem Start holten die Kölner im dritten und vierten Viertel Punkt um Punkt auf und konnten im letzten Abschnitt die Führung übernehmen. Angetrieben durch den überragenden Sami Khelifi (41 Punkte) konnten die Kölner die knappe Führung über die Zeit bringen. Im zweiten Spiel in Hoffnungsthal konnte aber nicht an die Leistung aus dem Auftaktspiel angeknüpft werden. Unter den Augen von Interimscoach Theo Markert ließen die Kölner sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff das Teamspiel vermissen. Über die gesamte Spielzeit war das Spiel sehr zerfahren, was letzlich zu der vermeidbaren Niederlage (52:70) führte.
Nach dem Gespräch mit Theo Markert sagte der
eigentliche Head Coach Johannes Trawinski:" Hier wurde deutlich, dass
wir noch einiges zu tun haben. Das neu formierte Team muss sich noch
finden und die Dinge, die mein Assistant-Coach Jens Müller und ich
fordern, müssen noch weiter eingeübt werden. Daran werden wir arbeiten
und die nächsten Spiele positiv gestalten, da bin ich sicher. Ich bin
vom Potential dieser Mannschaft 100%ig überzeugt!"
Neben
einigen Spielern aus der letztjährigen JBBL-Mannschaft (Moritz Hayler,
Geoffrey Kwala, Simon Wolters, Sascha Kramer, Benedikt Lülsdorff, Halim
Ilbasi, Leon Schamlott, Andreas Klinge) sind einige Neuzugänge zu
vermelden: Oben genannter Sami Khelifi wechselte gemeinsam mit Tobias
Antoni vom TV Bensberg an den Rhein, Anton Hülsey kam vom
Stadtkonkurrenten Köln 99ers, Hasret Mutlu von DJK Köln, Timon
Schreiber kehrte nach einem Auslandsjahr zurück nach Köln. Sven Alessio
komplettiert den Kader, er spielt mit Doppellizenz auch in Deutz. "Wir
wollen schon ein Wörtchen mitreden diese Saison, auch wenn wir momentan
noch in der Findungsphase stecken!", so Trawinski zu den hoch
gesteckten Saisonzielen.
Bericht: Johannes Trawinski Foto: Magnus Thurn
Kontakt: bbv[at]bbvkoelnnordwest.de
